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Steigender Trend beim Abriss von Gebäuden in NRW

27.09.2016
Kategorie: Allgemein
Steigender Trend beim Abriss von Gebäuden in NRW

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2015 in NRW 4,5 Prozent mehr Gebäude abgerissen oder umgenutzt

In Nordrhein-Westfalen werden immer mehr Gebäude abgerissen, um Platz für neue Gebäude zu schaffen. Wie aus einer Pressemitteilung von IT.NRW hervorgeht, sind dies 4,5% mehr als noch im Jahr zuvor. 

Der Hauptgrund für den kompletten Abriss eines Gebäudes ist in der Regel, dass der Grund und Boden, auf dem das Haus steht, wertvoller ist als die Immobilie an sich. Sofern eine Immobilie nicht unter Denkmalschutz steht, kann sie nach einem entsprechenden Abrissantrag abgerissen werden. Auf dem Grundstück entsteht dann eine neue Immobilie, die den heutigen Anforderungen nach Komfort und Energieeffizienz entsptricht.

Auch im Großraum Aachen gibt es Immobilien, die sich für einen Abriss bzw. Umnutzung eignen. Als Immobilienmaklerin in Aachen und Umgebung stehe ich gerne bereit, wenn Sie Fragen zum Abriss eines Gebäudes, Neubau einer Immobilie oder einer Umnutzung haben. Den neben meinem Beruf  als Maklerin bin ich als zertifizierte Sachverständige in Aachen tätig.

Martina Willms, Aachen

Hier die gesamte Pressemitteilung:

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 4 013 Gebäude als sog. Bauabgang (Abriss oder Umnutzung von Gebäuden) gemeldet; das waren 4,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2014: 3 840 Gebäude). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, handelte es sich 2015 bei knapp einem Drittel der Fälle um ältere Gebäude, die zwischen 1949 und 1962 errichtet wurden (1 298 Gebäudebzw. 32,3 Prozent aller Bauabgänge).

Bei mehr als der Hälfte (2 399 bzw. 59,8 Prozent aller Bauabgänge) war der Grund für den Abriss die Errichtung eines neuen Gebäudes. Zweitwichtigste Ursache waren Nutzungsänderungen mit damit einhergehenden Baumaßnahmen (787 Gebäude bzw. 19,6 Prozent); das waren 18,9 Prozent mehr als 2014. Unter den Nutzungsänderungen befanden sich 680 Fälle, bei denen Nichtwohngebäude zu Wohngebäuden umgewandelt wurden (+25,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Außergewöhnliche Ereignisse (wie z. B. Brandschäden) waren auch 2015 eher selten ursächlich für den Abriss eines Hauses (69 Gebäude oder 1,7 Prozent).

Mit einem Anteil von 91,6 Prozent entfällt das Gros der Abgänge auf den Abriss oder die Umnutzung ganzer Gebäude. In der Statistik der Bauabgänge werden neben dem Abbruch von Häusern auch genehmigungspflichtige Teilabrisse oder Nutzungsänderungen (Wohnraum wird zu Gewerbefläche oder umgekehrt) betrachtet. Außerdem fließen in die Statistik schadensbedingte Abgänge (etwa bei Brand, Überschwemmung oder Einsturz) sowie bauaufsichtliche Maßnahmen (z. B. Schließungen wegen Einsturzgefahr) ein. Quelle: IT-NRW